Katholische Kirchengemeinde St. Martinus Niederembt |
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Die Geschichte der Kirchenglocken |
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Die bewegte Geschichte der Kirchenglocken von St. Martinus reicht bis in das Jahr 1612(9) zurück. Leider blieben auch die Kirchenglocken vom 1. und 2. Weltkrieg nicht verschont. Heute existieren 5 Glocken, vier von 1947 und die 1619 in Bronze gegossene Martinus Glocke.
Die vier Gußstahlglocken stammen vom "Verein für Gußstahlfabrikation" aus Bochum, die Bronze Glocke stammt von Francois Raclé aus Lothringen (Frankreich). Die Stahlgocke "Dreifaltigkeits - Glocke" weist eine leichte
innenharmonische Störung in Form einer leichten Erhöhung des
Untertons auf. Das Klangvolumen dieser zweitgrößten Stahlglocke
im Erzbistum Köln ist beeindruckend. Die Martinus Glocke von 1619 kann nur solistisch geläutet werden, da sie gegenüber den vier großen Stahlglocken zu leise ist. Übersicht der fünf noch existierenden Glocken von St. Martinus Niederembt:
Quelle:Glockenbücher des Erzbistums Köln, Dekanat Bedburg 1951 berichtete Peter Daniels über die Glocken von Niederembt. Früher
sollten drei Bronzeglocken dem Ort das Geläute gegeben haben.
Die Inschrift der zweiten Glocke:
1923 wurden dann durch die Bereitschaft und Spenden der Bürger unter dem seiner Zeit amtierenden Pfarrer Bertrams zwei neue Glocken angeschafft. Nach Ankunft wurden sie zuerst durch den Ort gefahren und dann auf dem Schulhof aufgestellt. Dort wurden sie auch gesegnet und einschließlich durch den Maurermeister Konrad Esser in den Turm gehängt. Die Inschrift der ersten Glocke:
tote Krieger beklage ich Niederembt gab mich freiwillig Gebr. Ullrich gossen mich. 1923" Die zweite Glocke trägt die Inschrift:
die diesen Klang verspüren Gebr. Ullrich gossen mich. 1922" Aber auch diese Glocken wurden ein Opfer des zweiten Weltkrieges. Eine konnte noch auf einem Lager in Norddeutschland ermittelt werden, die der Verschmelzung entgangen war. Sie wurde 1950 an die Pfarre Oberembt verkauft. An dessen Stellen wurden dann erneut drei Stahlglocken angeschafft. Andere Experten gehen davon aus, dass die Martinusglocke von 1619 und nicht von 1612 stammte. Heute ist die zweite Glocke von Martin Legros auch nicht mehr vorhanden. Das Läuten der Martinsglocke wird mit vier Stahlglocken von 1947 unterstützt. Die erste Glocke hat Aufschrift
"St. Josef im Tod steh uns bei" ,
Stahlguß B.V.G 1947 - 481, steht "St. Maria steh unseren Vermißten und Gefallenen bei".
mit 4600 Kg., Stahlguß B.V.G 1947 - 520, steht Quelle: Niederembt ein Dorf im Embegrund von P. Daniels 1951 |